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Dies sind Gattungsbezeichnungen für verschiedene Arten von alkoholhaltigen Mixgetränken. Der Begriff „Cocktail“ wird als Oberbegriff in einem weiten Sinn verwendet; er wird hier also nicht im Sinne der historischen, eigenständigen Untergruppe für einige Shortdrinks (im Durchschnitt ca. 6 bis 8 cl) verstanden.

Aperitif

Ein Aperitif ist ein Getränk, das vor dem Essen konsumiert wird. Der Name ist aus dem Lateinischen abgeleitet (lateinisch aperire = öffnen) und weist auf den Zweck des meist alkoholischen Getränks hin: der Aperitf soll den Magen öffnen und den Appetit auf das anstehende Festmahl anregen.

Da Aperitifs den Magen nur anregen und nicht belasten sollen, sind sie vom Volumen her recht knapp bemessen.

Als Aperitif eignen sich besonders trockene Shortdrinks wie der Manhattan oder der Martini, aber auch pure Spirituosen Vermouth, Ouzo und Sherry. Auch Sekt, Prosecco oder ein kleines Bier werden gern als Aperitif gereicht.

Bowle

Mit Bowle bezeichnet man ein kaltes, aromatisches Mischgetränk, dessen Grundlage meist Weißwein bildet. Ein Beispiel ist die Maibowle mit dem typischen Aroma des Waldmeisters. Oft werden dem Getränk aromatische Früchte beigemengt, welche nach entsprechender Einwirkzeit einen Großteil des Alkohols enthalten können.
Es wird gewöhnlich aus einem Gefäß mit breiter Öffnung mit einer Schöpfkelle in Trinkbecher ausgeschenkt. Das Gefäß wird ebenfalls als Bowle bezeichnet.

Cobbler

Als Cobbler bezeichnet man ein Mischgetränk, das aus Früchten, Mineralwasser, Wein oder Sekt besteht. Üblich ist auch die Zugabe von Fruchtsaft.

Sie werden aus dem bevorzugten Basisprodukt mit crushed Eis meist im Mixer zubereitet und mit frischen Früchten garniert. Zu beachten ist, dass Cobbler direkt im vorgekühlten Glas zubereitet werden. Er wird in einem hohen Stielglas mit Trinkhalm und Barlöffel serviert.

Colada

Eine Colada wird auf der Basis von Rum zubereitet. Von der Geschmacksrichtung her zählt sie zu den Tropicals unter den Cocktails, da sie mit Säften und Sirups tropischer Früchte (häufig Ananassaft) zubereitet werden. Was die Colada aber erst wirklich zur Colada macht ist die Zugabe von Kokosnusscreme.

Die bekannteste Colada ist sicher der Piña Colada, die aus Rum, Kokosnusscreme und Ananassaft gemixt wird. Weitere prominente Vertreter dieses Drinktyps sind der Flying Cangaroo, der French Colada und der Swimming Pool.

Collins

Ein Collins ist ein alkoholhaltiger Cocktail, der auf dem klassischen Sour (Spirituose, Zitronensaft, Zuckersirup) aufbaut, aber wie ein Fizz zusätzlich Sodawasser enthält.

Die Zutaten werden dabei ohne Soda auf Eiswürfeln verrührt und durch den Strainer in ein Servierglas abgeseiht. Erst dann wird der Drink mit Soda aufgefüllt.

Der Name des Collins wechselt, je nach dem, welche Spirituose er enthält: Tom Collins (mit Gin), Joe Collins (mit Wodka) oder Colonel Collins (mit Bourbon Whisky).

Digestif

In Gegensatz zu dem trockenen Aperitif, der vor dem Essen serviert wird, trinkt man den Digestif (Verdauungsschnaps) nach dem Essen. Der Digestif soll die Verdauung nach dem Essen anregen (französisch digestif = verdauungsfördernd).

Hierfür eignen sich am besten Shortdrinks auf süßer Basis aber auch pure Schnäpse, Liköre und Magenbitter. Auch Dessertcocktails, z.B. mit Speiseeis, bezeichnet man als Digestifs.

Eggnog

Ein Egg Nog ist ein traditioneller amerikanischer Drink, der mit Ei zubereitet wird. Selten findet man den Egg Nog auf deutschen Getränkekarten, er schmeckt jedoch besonders in der Weihnachtszeit hervorragend.

Die festen Bestandteile dieses Longdrinks sind Eigelb, Zucker, Milch oder Sahne und die Spirituose (meist Rum, Weinbrand oder Whisky). In den USA wird der Egg Nog zu Weihnachten in einer großen Bowlenschüssel zubereitet und mit einer Schopfkelle in die Gläser serviert. Den Egg Nog gibt es sowohl in einer warmen als auch in einer kalten Variante.

Fizz

Ein Fizz (engl. fizz = zischen, aufbrausen) ist ein erfrischender, alkohol- und kohlensäurehaltiger Cocktail. Fizzes sind geschüttelte Sours, die mit etwas Sodawasser aufgefüllt werden. Er gehört zu den Klassikern in der Geschichte der Cocktails und bildet mit seinen zahlreichen Varianten eine eigene Drinkgruppe. Zu den bekanntesten Fizzes zählt der Gin Fizz.

Flip

Der Flip gehört zu den Versatile Cocktails, die aus vielen verschiedenen Likören und Spirituosen gemixt werden können. Er wird immer aus Eigelb, Zucker und der alkoholischen Zutat zubereitet. Im Gegensatz zu Eggnogs wird jedoch weder Milch noch Sahne hinzugegeben.

Damit das Eigelb schaumig wird und nicht ausflockt, muss der Flip im Shaker kräftig geschüttelt werden. Auch die Zubereitung im Blender ist möglich. Wichtig: Ein Flip sollte gleich nach der Zubereitung serviert und zügig verzehrt werden.

Highball

Der Highball ist ein Longdrink mi Eiswürfeln, Zitrone, einer beliebigen Spirituose. Das Getränk wird anschließend mit Mineral- oder Sodawasser oder Ginger Ale aufgefüllt. Der Anteil der nicht-alkoholischen Zutaten überwiegt.

Der Name rührt vom Emporsteigen der Kohlensäurebläschen im Glas her. Bei den Zutaten dominieren Gin, Cognac und Cointreau.

Der ursprünglichste Highball ist vermutlich der seit dem 19. Jahrhundert bekannte „Scotch and Soda“. In den 1950er Jahren erlangte der Moscow Mule aus Wodka und Ginger Beer in den Vereinigten Staaten einige Bekanntheit, 50 Jahre später der Dark and Stormy (Rum und Ginger Beer). Auch die Klassiker Gin Tonic, Horse’s Neck und Wodka Lemon zählen zur Familie der Highballs.

Longdrink

Ein Longdrink ist ein Mixgetränk mit einem relativ großen Volumen (ab 15 cl, meist 20–25 cl).

Eine besonders einfache Version des Getränks besteht aus einer Spirituose (ca. 2 bis 4 cl) und dem Filler (Saft, Soda oder auch Sekt). Zunächst wird dabei die Spirituose in ein mit Eis gefülltes Longdrinkglas gegeben und mit dem Filler aufgefüllt.

Die Klassiker sind z.B. der Wodka-Lemon, der Gin-Tonic oder Whisky-Cola. Natürlich wird der Drink in einem Longdrinkglas ( Highball­Glas beziehungsweise Tumbler) serviert.

Old Fashioned

Allgemein wird ein Old Fashioned als Whiskey-Cocktail mit amerikanischem Bourbon oder Rye Whiskey verstanden; Varianten des Shortdrinks mit anderen Basisspirituosen heißen dementsprechend Rum Old Fashioned, Brandy Old Fashioned, Tequila Old Fashioned usw. „Old Fashioned“ ist insofern zugleich eine Gattungsbezeichnung für eine Vielzahl von Cocktails mit ähnlicher Grundkomposition. Serviert werden Old Fashioneds meist in einem kleinen Becherglas, das auch Old-Fashioned-Glas genannt wird.

Punsch

Als Punsch wird ein alkoholisches, meist heißes Mischgetränk bezeichnet, das ursprünglich aus Indien stammt und aus fünf Zutaten (daher der Name) besteht. Die traditionellen Zutaten sind Arrak, Zucker, Zitronen und Tee oder Wasser mit Gewürzen.

Shooter

Der Shooter, auch bekannt unter dem deutschen Begriff „Kurzer“, ist ein besonders kleiner Shortdrink, der in der Regel ein Volumen von 2 bis 4 cl hat.

Shooter sind eine recht junge Gruppe der Cocktails und werden oft in Verbindung mit einem bestimmten Ritual „auf ex“ getrunken. Zu den beliebtesten Vertretern dieser Gruppe gehören der B-52, der Orgasmus oder der Fireball.

Shortdrink

Der Shortdrink ist ein Mischgetränk mit einem Volumen von typischerweise 6 bis maximal 8 cl, in Ausnahmen bis maximal 10 cl. Die meisten klassischen Cocktails sind Shortdrinks. Es gibt 4 typische Richtungen:

Smash

Ein Smash (von englisch smash ‚eindrücken, brechen, zerschlagen‘) ist ein Cocktail mit frischen Kräutern und Früchten, die zerstoßen werden. Nach dem Genuss des flüssigen Teils des Getränks kann man auch die alkoholgetränkten Früchte (z. B. Erdbeeren) essen. Smashes sind eine historische Drinkgruppe. Heute sind zahlreiche Varianten und Zubereitungen möglich.

Sour

Der Sour verdankt seinen Namen dem enthaltenen Zitronensaft. Der Sour ist ein Cocktail, der immer aus einer Spirituose, Zitronensaft (wahlweise auch Limettensaft) und Zucker besteht. Manche Sours enthalten zusätzlich Orangensaft. Die bekanntesten Drinks dieser Art sind wohl der Gin Sour, der Whisky Sour und der Amaretto Sour.

Tropicals

Tropicals sind tropische Mixgetränke, welche meist farbenfroh aussehen und reich garniert werden Sie werden meist im Fancyglas serviert.

Versatile

Als Versatile Cocktails bezeichnet man Cocktails, die mit vielen verschiedenen, alkoholischen Zutaten zubereitet werden können, wobei die restlichen Zutaten gleich bleiben.

Die bekanntesten Vertreter dieser zwischen 1920 und 1930 entstanden Cocktails sind Collins, Fizzes, Flips, Daisies und Sours.

Basis-Ausstattung

Geräte

Zunächst einmal werden Haushaltsutensilien, wie z.B. Messer, Unterlagen zum Schneiden und eine Saftpresse benötigt. Auch eine kleine Sammlung an Gläsern (z.B. Cocktailgläser, Tumbler, Cocktailschalen und Longdrinkgläser) ist für den Start zu empfehlen.

Die korrekten Mengenverhältnisse sind für einen gelungen Cocktail entscheidend - die Zutaten sollten nicht „Pi mal Daumen“ abmessen werden. Von daher ist eines der wichtigsten Bar-Utensilien ein Jigger (Barmaß) aus Edelstahl. Als Notlösung bzw. Alternative reicht zunächst auch ein Schnapsglas mit 2 cl und/ oder 4 cl Eichung.

Professionellen Barkeeper bevorzugen einen sogenannten Boston Shaker zum mixen. Ein zweiteiliger Shaker, bestehend aus einem großen Becher aus Metall (800 ml) und einem kleineren Mixglas (450 ml).

Ein Strainer (Barsieb) wird zur Grundausstattung wenn Zutaten verwendet werden, die dickflüssig sind (z.B. Fruchtpüree).

Mit dem Icecrusher lassen sich Eiswürfel durch die einfache Betätigung der Kurbel zerkleinern. Hierbei sollte beim Kauf allerdings auf Qualität gesetzt werden, da kostengünstige Modelle oft durch Verschleißerscheinungen nach mehreren Verwendungen das „Flair“ beim Mixen zerstören könnten. Zu Beginn kann man das Eis auch unter der Zuhilfenahme eines Küchentuchs und eines Holzkammers zerkleinern.

Zutaten

Zur richtigen Basisausstattung gehört natürlich auch ein Sortiment an Spirituosen und Non-Alcoholics.

Spirituosen

Non-Alcoholics